Rezension zu „Der verletzte Himmel. Der Weg des Heilers I“



Titel: „Der verletzte Himmel. Der Weg des Heilers“

Autor: Isa Day

Verlag: Pongü

Genre: Fantasy

Datum: Februar 2016

Länge: 232 Seiten

Format: 2 Bände

ISBN: 978-3-9524326-5-5



Klappentext:

In einem von finsteren Mächten zerrissenen Land muss Joshi den wahren Feind finden, denn nur so kann er sein Volk und seine Heimat vor der Vernichtung bewahren. 

Die Kinder der Menschen leben auf sich allein gestellt in den ebenso wilden wie prachtvollen Wäldern Erriadas, angeführt und geschützt von zwei Brüder. Der ältere der beiden Brüder, Marcin, kümmert sich um ihr Überleben. Joshi ist magisch begabt, aber todkrank. Als der alte Konflikt, der ihren Eltern das Leben gekostet hat, wiederaufflammt, versuchen die Brüder den Krieg mit allen Mitteln zu verhindern und Joshi forscht in den alten Überlieferungen, nach der Wahrheit.

Quelle:https://www.vorablesen.de/buecher/in-den-tiefen-der-ewigkeit 25.9.16; 13.40 Uhr

 

Inhalt:

„Der verletzte Himmel“ ist ein toller Fantasy- Roman. Isa Day hat eine wunderbare, fremde Welt namens Erriadas geschaffen, wo die Kinder des Volkes Arryas alleine in den Wäldern leben, seitdem die Weise, fremde Wesen, die lange vor den Arryas das Land bevölkerten, alle Erwachsenen verschleppt und getötet hatten.

Die Kinder leben in friedlichen Einklang miteinander. Marcin, der älteste führte die Kinder an und sein jüngerer Bruder Joshi bewahrt das Wissen seines Volkes und sorgt für die Kleinsten.

Die Kinder leben in Bäumen, die selbst lebendige Wesen sind und mit einigen Kindern interagieren können. Sie verändern ihre Form und versorgen und beschützen ihre Bewohner.

Ihr friedliches Leben hat jedoch ein Ende, als die Weisen wieder zu singen beginnen und der Himmel erneut aufbricht. Die Arrya vertagen kein Sonnenlicht. In ihrer Welt herrscht immer Dunkelheit, die sich in Licht- und Dunklezeit unterteilt.

Joshi, der schwerkrank ist, seid ihm des Sonnenlicht berührt hatte, wird immer mehr zum Außenseiter. Die Kinder misstrauen ihm, da er den Weisen äußerlich sehr ähnlich sieht und über magische Fähigkeiten verfügt.

Sinjhar, der Sohn des früheren Anführes, schürt das Misstrauen gegenüber Joshi und den Weisen und bereitet die Kinder auf einen Krieg gegen die Weisen vor, um so den Riss am Himmel wieder zu schließen. Misstrauen, Angst und Unwissen wächst immer mehr im Kreis der Kinder. Streit und blinder Gehorsam führen zu immer mehr Konflikten unter ihnen und immer häufiger wird Joshi das Ziel der Aggressionen.

Joshi setzt alles dran den Krieg zu verhindern und taucht dazu immer tiefer in die Vergangenheit seines Volkes ein und riskiert sein Leben und das seiner Verbündeten, um seine Volk vor der drohenden Gefahr des Sonnenlichts zu retten.

Dunkle unbekannte Mächte bedrohen ihn und erschweren zusätzlich sein Bestreben den Frieden zu bewahren.


Meine Meinung:

Die Geschichte um Joshi in einer fremden, schönen Fanatsiewelt, hat mir sehr gut gefallen. Vor allem gefiel mir die enge Verbundenheit der beiden Brüder und die Entschlossenheit von Joshi die anderen Kinder zu beschützen, obwohl er schwerkrank ist und immer stärkere Ablehnung erfährt. Das Ende fand ich sehr passend und mach auf jeden Fall neugierig auf den zweiten Band. Wie werden die Weise auf Joshi und Marcin reagieren? Werden sie überhaupt angehört oder ist eine Krieg unausweichlich? Und vor allem interessiert mich was oder wer diese böse Macht ist, die sich in den Konflikt der Völker einmischt.

Für Fantasy-Fans, die gerne in fremde, unbekannte Welten abtauchen und neue Wesen treffen wollen ist das Buch perfekt.

25.9.16 14:34, kommentieren